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19. April 2009 - Transeuropalauf Drucken E-Mail
Geschrieben von: DATA-WebService   

Mit Rainer Koch, René Strosny, Elke Streicher und Christian Fatton stehen vier unserer FG-Mitglieder auf der Teilnehmerliste des Transeuropalaufs. Wir haben sie befragt, wie sie sich einen Monat vor dem großen Tag so fühlen, was sie bewegt und was sie noch trainieren.

Hier sind ihre Antworten:

Christian Fatton:Ich fühle mich besser, meine Erkältung ist endlich alte Geschichte. Normal meine Gelenke machen mir immer ein bißchen Angst aber sie können immer starten auch nach einem Training von 100km rund herum Neuenburgersee mit Julchen. Ich will von unterwegs jede Woche eine Meldung auf meiner Homepage machen. Mir geht es auch mental gut auch mit grossen Trainingsanteil, aber klar, ich weiss es ist jetzt leicht im Vergleich zu dem, was beim TE-FR auf mich zukommt. Ich weiss aber, ich werde beissen. Betreut werde ich von meiner Freundin Julia.

Rainer Koch: nun, was soll man da groß sagen. Viel darüber nachdenken klappt eh nicht, nachdem man genug andere Dinge zu tun hat. Von daher lass ich es einfach auf mich zukommen. Gut vorbereitet - denke es könnte immer besser bzw. schlechter sein. Man kann sich aber nicht beklagen. Von daher macht man einfach weiter, bis es rum ist und man am Nordkap steht. Auch wenn ich wahrscheinlich 3 Tage oben in Norddeutschland von einer Bekannten betreut werde, denke ich, dass man auch gut ohne Betreuung auskommt. Auf der Arbeit hat man ja auch keine, höchstens man hat "schon" seine eigene Sekretärin oder heutzutage nennt man es ja Teamassistentin. Und wenn man sich die Etappen anschaut sehe ich es auch nicht anders als würde ich jeden Tag 8-10 Std. auf die Arbeit gehen. Von daher schaun wir einfach wie es sich entwickelt. Ach ja und was die Neuigkeiten angeht, werde ich auch versuchen auf meiner Page immer wieder was zu schreiben.

Elke Streicher: Die Anspannung steigt - einen Tag Zweifel, am nächsten Tag Freude und Zuversicht. Im letzten Monat mache ich nur das was spaß macht und worauf ich Lust habe. Ohne Stress. Und werde ausgiebig meine schöne Wohnung genießen. Auf die mentale Belastung stelle ich mich gar nicht ein, am besten nicht drüber nachdenken und von Verpflegung zu Verpflegung tippeln. Betreut werde ich nicht, mein Freund Marcel Heinig läuft auch mit. Evtl. werde ich in meinem Blog berichten, werde das aber vor Ort entscheiden. Kann ja sein, daß ich einfach nur Ruhe haben will.

René Strosny: Meine läuferische Vorbereitung wird sich in den verbleibenden Wochen nicht wesentlich von den schon zurückliegenden 14 Wochen unterscheiden. Das heisst, ich lege ca. 120- 140 km pro Woche zurück, werde dabei noch an drei Laufveranstaltungen teilnehmen. 30 km beim Bucksche Schweiz Lauf, inclusive Osterersatzbesuch bei meinen Eltern. Danach noch 50-er Eschollbrücken und 6-h Lauf Waldhessen. das muss reichen! Vorm Transe Gaule hab' ich weniger Umfänge trainiert. Viel mehr beschäftigen mich die Fragen, ob wir alles beisammen haben, was wir uns an Ausrüstung so vorgestellt haben. Alle dinge die wirklich wichtig sind, haben wir zum jetzigen Zeitpunkt erledigt. Soll heissen, wir wollen das Osterwochenende (ab da raus aus der Arbeitswelt ) möglichst stressfrei geniessen. Vielleicht stellt sich noch ein gewisses Gefühl von Aufregung ein. Vorfreude auf einen richtig langen Urlaub verspüre ich schon, aber Hose voll vor der Herausforderung -nöö! Urlaub heisst aber auch, dass wir mit unserem Bussle frühzeitig gen Süden aufbrechen und uns genügend Zeit lassen werden auf der Fahrt nach Bari. Wir müssen nur entspannt bleiben dann ist alles zu schaffen! (Anmerkung: René wird von seiner Freundin Angie Ngamkam begleitet und betreut, die in unregelmäßigen Abständen für marathon4you.de berichten wird) 

Julia Alter, ebenfalls FG-Mitglied, wird Christian Fatton begleiten, dem TE-FR-Zirkus als Helferin zur Verfügung stehen und selbst einige Etappen mitlaufen. Sie unterbricht die "Reise" von Bari ans Nordkap, um in Bergamo an der 24 h-Worldchallenge teilzunehmen. O-Ton Julia: "Ich mach mich auf das schlimmste gefaßt, dann kann's nur noch besser kommen, es sei denn meine Vorstellungskraft genügt nicht beim Zusammenphantasieren von Horrorszenarien.... "

 
 
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