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Fördergruppe unterwegs: Rodgau 2010 Imprimir Correo electrónico
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Sechs unserer Fördergrüppler waren in Rodgau am Start, sie haben ein paar Zeilen für Euch geschrieben:

Michael Irrgang: Bereits um 6:30 Uhr wurde ich von Gaby und Volker Grohmann abgholt, um die Anreise nach Rodgau anzutreten. In der Nacht hatte es etwa 20 cm geschneit und unsere Stadt in ein friedliches Weiß gehüllt. "Warum nicht bleiben, 50km im knrischenden Neuschnee laufen und mittags, inklusive Duschen fertig sein?" schoss es mir durch den Kopf. Die Form für eine schnelle Zeit war eh nicht da, die Lust, einen Wo-Stehe-ich-Leistungstest auf rutschigem Geläuf zu machen gering, aber dennoch stellte sich die Option, zu Hause zu bleiben nicht wirklich. Hinfahren - starten - finishen, war mein Plan ohne Optionen; geplante Zeit zwischen 4:30 und 4:45. Angesichts meiner immer noch nicht auskurierten Verletzung schien mir mehr nicht drin.

Rodgau, Parkplatz, Startnummernausgabe, Turnhalle, Kaffee: Alles gefunden. Gleich viele Bekannte getroffen und Körper und Geist erwärmt. Die Halle war einmal wieder viel zu klein, obwohl längst nicht alle, die sich auf die Startliste haben setzen lassen, die Anreise angetreten haben. Dann ging es zum Startbereich, wo wenig später stressfrei der Start erfolgte. Der Untergrund war teils eisig, teils matschig, teils vom Schnee befreit. Der Veranstalter war sehr fleißig, hatte im Vorfeld die Strecke bestens gesäubert, mit Split bestreut und während des Rennens kritische Stellen mit Sand und Sägemehl umweltfreundlich entschärft. Den Spitzenläufern schien der Untergrund nichts auszumachen! Ich wurde bereits anfangs der dritten Runde vom Spitzenreiter überholt, der in der ersten Stunde etwa 16,5 km zurücklegte! So schnell bin ich höchstens bergab mit Rückenwind! Respekt, Respekt! Mir und anderen ist das Laufen eher schwer gefallen, da man doch immer ein wenig rutscht, die Bänder mal innen, mal außen ein wenig überdehnt. Da ich zum ersten Mal in meiner Laufkarriere völlig ehrgeizfrei mit Startnummer lief, konnte ich viele, interessante, längere Gespräche auf der Strecke führen. Mit Wolfgang Olbrich und Nicole Benning waren es meine schnellsten Runden, mit anderen Begleitern konnte das Tempo auch schon einmal sehr gemütlich werden. Das Wetter war ok, die Temperatur angenehm, der Wind wenig störend, erst nach etwa 5 Stunden Laufzeit setzte heftiger Schneefall ein, der den auf der Strecke Verbliebenden das Vergnügen deutlich erschwerte. Größte Anerkennung all denen, die in dieser Phase nicht abgebrochen haben! Auf der 5km-Strecke gab es nach etwa 500 Meter einen Verpflegungsstand vom Feinsten, mit warmen Getränken und großer Auswahl, dann ging es über ein Feld in den Wald, wo die gefürchtete 180-Grad-Kurve kam. Dann ging es wieder durch eine offene Stelle, wo der Wind - wie jedes Jahr - von vorne blies, bevor man wieder im Wald verschwand. Im Start-Zielbereich gab es dann Musik und die kompetente, aufmunternde Gabi Gründling, die aus dem Wohnmobil den Rennverlauf kommentierte. So vergingen Runde um Runde, Stunde um Stunde. War ich anfangs schnellster Troisdorfer, so rannte ich nach einem mehrminütigen Boxenstopp unserer Gruppe hinterher. Bis auf Gaby Grohmann konnte ich noch alle einsammeln. Gaby, ein neues Mitglied der DUV-Fördergruppe, aber lief ein super Rennen und zeigte für eine 24-Stundenläuferin ein beeindruckendes Tempo.
Irgendwann, so nach 4:3/4-Stunden, also etwa eine Stunde langsamer als letztes Jahr, überquerte ich zum letzten Mal die Zeiterfassungsohren und durfte mich an der Zielverpflegung stärken, bevor die schwerste Phase des Rennens kommt: Ein wenig kalt, mit lädierten Knochen ging es nun den weiten Weg zur Dusche und in die Turnhalle, der auf dem Hinweg nur halb so lang erschien. Die Dusche war mittlerweile recht kalt und so musste halt etwas später der Kaffee und Kuchen für die Wiedererlangung eines angenehmen Körperzustandes sorgen.
 
leider kein Foto
Gaby Grohmann:ich für meinen Teil kann nur sagen, daß ich super zufrieden mit meinen Lauf bin. Die letzten Runden waren aufgrund des doch stark aufgewühlten Schnee sehr anstrengend. Da ich auch körperlich immer noch nicht ganz fit bin und auch nicht gezielt für Rodgau trainiert habe bin ich doch um so erstaunder (wie Michael auch), daß es so gut gelaufen ist. Das Duell mit meinem Mann hat auch einiges dazu beigetragen nicht locker zu lassen.
Übrigens waren das bislang meine schnellsten 50 Kilometer, weil auch erst das zweite Mal. Rodgau immer wieder gerne.

 
Carmen Hildebrand: Hab Spass gehabt, hast Du ja auch gemerkt oder – trotz der lahmen Endzeit…aber seit 2 Wochen schmerzfrei…hoffe es bleibt so, alles andere ist mir egal! Lauter nette Leutchen, Rodgau ist halt immer schöööööön…
Nicole Benning: Meinen Start in Rodgau verdanke ich der Deutschen Bahn. Dank eines Online-Tickets für die Vereinskollegen und mich musste ich als Käuferin der Fahrkarte, um die Gültigkeit des Tickets aufrechtzuerhalten, mitfahren.
Auch wenn ich eigentilch aufgrund einer ziemlichen Erkältung nicht den Tag in Rodgau verbringen und schon gar nicht 50 km laufen wollte. 35 km als lockeren Trainingslauf zusammen mit vielen anderen netten Läuferinnen und Läufern, das sollte es 2010 in Rodgau gewesen sein. Schön wars trotzdem, aber auch ein wenig schade, denn gerne wäre ich bei voller Gesundheit die volle Strecke gelaufen.

 

René Strosny: leider kein Text
leider kein Foto Julia Alter: Man ist ja selbst schuld wenn man bei einem solchem Wetter nachmeldet (deswegen will ich nicht zu viel piensen) aber was tut man nicht alles für die Liebe, die unbedingt laufen will ;-) Ansonsten fand ich's total erfreulich einen Haufen alter Bekannter wieder zu treffen.... und die heißen Duschen waren echt der Knaller!!!

 Fotos © Peter Gründling

 
 
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