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Stefan Daum und Antje Müller konnten den ersten und einzigen 12 Stundenlauf in Fröttstädt gewinnen. 
Daum, der von Anfang an ein sehr kontrolliertes und gleichmäßiges Rennen lief, konnte sich mit 134,07 Kilometern in die Ergebnisliste eintragen lassen. Vom Start weg lief Daum direkt hinter Jens Hilpert. Dieser hatte ein sehr hohes Anfangstempo gewählt, lief in der Mitte des Rennens einige langsame Runden und konnte sich dann aber sehr gut zurück ins Renngeschehen kämpfen. Hilpert beendete das Rennen als Dritter mit einer Gesamtleistung von 125,4 Kilometern. Von der kurzen Schwäche Hilperts profierte neben Daum auch der am Ende Zweitplatzierte. Peter Flock hatte nach 12 Stunden 128,04 Kilometer zurück gelegt.
Bei den Damen blieb es lange Zeit spannend. Antje Müller und Carmen Hildebrand liefen um die Plätze. Für Carmen war es nach langer Pause der Versuch, Wettkampfluft zu schnuppern. Sie sah das Rennen als Vorbereitunglauf für die Weltmeisterschaft im 24 Stundenlauf in Brieve am 13.05.2010. Dort wird sie mit dem Nationalteam an den Start gehen. Ihr Ziel war es, mehr als 100 Kilometer zu laufen. Sie beendete das Rennen mit 102,8 Kilometer bereits nach 10 Stunden. Das hatte sie so geplant. Damit entkam sie auch dem plötzlich einsetzenden Regen. Ganz unbeeindruckt vom Wetter lief Antje Müller weiter. Nach 12 Stunden blieb eine überglückliche Antje bei Kilometer 114,9 stehen. Dritte Frau auf der Strecke war die Niederländerin Annie van Rossum. Sie schaffte am Ende 64,9 Kilometer.
Den 6 Stundenlauf dominierte Vinodkumar Shrinivas und Heike Bergmann.
Punkt 10 Uhr schickte der Veranstalter Gunter Rothe die Läufer des 6 Stundenlaufes auf die Strecke. Vom Start weg setze sich der Inder Shrinivas an die Spitze. Verfolgt wurde er vom Jenaer Jörg Lauchstedt. Nach 6 Stunden hatte Shrinivas 72,7 Kilometer geschafft, Lauchstedt stoppte nach 71,1 Kilometer. Dritter wurde Frank Baumbach mit 64,5 Kilometer.
Bei den Damen siegte Heike Bergmann mit 63,4 Kilometern vor Ute Lauchstedt mit 60,05 Kilometern und Katrin Hofmann mit 58,7 Kilometern.
Die Teilnehmer des ersten und einzigen 6/12 Stundenlaufes erlebten eine hervorragend organisierte und auf das Wesentliche - das Laufen - reduzierte Veranstaltung. Die Veranstalter hatten für eine abwechslungsreiche, wenn auch teilweise schwer zu laufende Strecke gesorgt. Rund 500 Meter waren asphaltiert, rund 500 Meter führten über eine Wiese.
Ergebnisse sind über die Statistikseiten der DUV abrufbar.
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